Wettbewerb Patscherkofelbahn

Entwurfsidee

 

„Weiße Schneebänder an der Fassade und als Leitbild am Boden“. Die konzipierten Streifen dienen als kostengünstige Umhüllung von Bestandsgebäuden und Beförderungsmittel, sowie zur Raum – und Funktionsgliederung der Gebäude. Wegführend bringen die Stripes den Besucher zu den Gebäudehybriden und verlaufen dort in der Fassade. In allen drei Stationen spiegelt sich das System der Streifen und der Wegführung wieder. Das Untergeschoß ist vorwiegend in Betonoptik gehalten und dient als „massive Basis“ und Verknüpfung mit dem Berg. Das Erdgeschoß soll Leichtigkeit und Dynamik vermitteln, welche durch die geschwungenen Grundrisse und kurvige Interpretation der Fassadenstreifen gelingen soll.

 

Der Tal-Hybrid P1(Talstation) ist der Einstieg in die Patscherkofel Erlebniswelt P3. Im Fokus des zur Gänze genutzten und adaptierten Bestandsgebäudes steht ein Vorplatz (Untergeschoß) der als Dreh und Angelpunkt fungiert. Wichtige Nutzerfunktionen gruppieren sich um die am Vorplatz beginnende Erschließung, wie Kassabereich, Ski Depot und der zweigeschossige Sportshop. Der Benutzerstrom geht entlang der breit gefächerten Treppe, mit Blickrichtung Ski- und Freizeitareal Patscherkofel, entlang des Schaufensters des Sportshops und Schiverleih in die obere Ebene (Erdgeschoß). Dort sind Gastronomie, Schischule, WC-Anlage, Sportshop und Eingang Seilbahn angeschlossen.

 

Über den Vorplatz der Patscherkofelbahn gelangt man ostseitig über einen eigenen Aufgang zu den Büroräumlichkeiten des Betriebsbereiches mit eigenem Lastenaufzug.

An- und Abtransporte jeglicher Art, sowie Personaleingänge und Aufenthaltsbereiche (Sozialräume) sind abseits des Hauptbesucherstromes angesiedelt.

Der Mittel-Hybrid P2 (Mittelstation) ist das Herz der Seilbahntechnik und Verkehrsknoten der Abfahrtspisten. Gut erkennbare Zu- und Abgänge erleichtern die Orientierung. Die Streifen als zentraler Gedanke der Entwurfsidee leiten den Benutzer zur Tal- bzw. Bergfahrt. Hauptaugenmerk wurde auf eine Erschließung beider Abfahrtspisten und einer leichten Zugänglichkeit gelegt. Dies wird durch die Trassenführung eines Ski Weges unterhalb (talseitig)des Gebäudes gewähreistet. Zur Bergseite hin ist eine wechselseitige Verbindung angedacht um ungehindert von Berg- und Talfahrt zu wechseln.

 

Der Berg -Hybrid P3 (Bergstation) ist der Ziel- und Höhepunkt der Patscherkofelbahn P3. Bergseitig sind die Nebenräume so konzipiert, dass diese einen Wall bilden und somit den Vorgaben des Gefahrenzonenplanes für Lawinen entsprechen. Die Belichtung erfolgt über Oberlichten. Talseitig befinden sich die Seilbahnstation mit den Betriebsräumen und der Gastronomiebereich. Zwischen den genannten Baukörpern liegt eine Passage, welche sowohl die Aufgabe als Verbindung der beiden Abfahrtsseiten ost- und westseitig erfüllt, als auch die Erschließung über ein barrierefreies Rampensystem die Aussichtsterrasse nach unten und die Panoramaplattformen P4 und P5 nach oben erschließen. In der Umschließung von der Plattform P 4 nach P5 besteht die Möglichkeit, eine Alpinlounge zu projektieren, welche vertikal gesehen über dem Versorgungsbereich der Gästezone liegt und für Veranstaltungen vermietet werden könnte. Des Weiteren kann der Gästebereich kaskadenmassig zoniert werden. Über die vorgelagerte Aussichtsterrasse kann der mitgestaltete „PatscherkofelPlatschPark P³“ erreicht werden. Dieser Wasserspielpark ist so konzipiert, dass er vom ostseitigen Eingangsbereich talabwärts bis zur Rampenanbindung liegt. Aufgrund der Lage kann dieser vom Gästebereich leicht erreicht werden und ist sogar von der weiter entfernten Schutzhütte einsichtig. Dies soll dem Naherholungsgebiet Innsbruck als Familienidylle einen weiteren positiven Impuls versetzen. PatscherkofelPlatschPark P³ ist ein Wasserspielpark für Kinder mit Spielrinnen, Wasserpfaden, Brunnen, Sinneswegen uns weiteren Spielbereichen. Eine Attraktion für die Familie kann hier geschaffen und individuell erweitert werden.

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